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Stabaus 2008
Stabaus, was ist das? Eine solche Frage dürfte man keinem Neuleininger Bürger stellen.
Es handelt sich um einen der "höchsten Feiertage" Neuleiningens, ein Fest mit einer langen Tradition.
Ein Strohmann, welcher den Winter symbolisiert, wird gebunden (gebaut) und durchs Dorf gezogen. An jeder Gaststätte erfolgt ein Stopp, zur Ergänzung von Nahrungsmitteln. Ausnehmlich Schorle. Mal Riesling, mal Weissherbst. Prost.
Das Ziel des Umzugs ist die Richtstätte, die "Sandkaut". Dort wird der Winter, also der Strohmann, verbrannt, in der Hoffung auf den Frühling ("...jetzt fängt das schöne Frühjahr an...").
Ein heidnischer Brauch? Wenn schon, auf alle Fälle hatten alle Beteiligte einen HEIDENspass bei diesem Fest!
In diesem Jahr mal etwas andere Bilder...
Vorbereitungen:
Zum Stabaus gehört aber nicht nur der eigentliche Umzug. Im Vorfeld müssen einige Dinge erledigt werden, wie z.B. Stroh und Reben holen.
Hier die Bilder von der Fahrt zum Ortstteil "Nackterhof", welche in diesem Jahr von einen umgestürzten Baum behindert werden sollte!












Das Binden:
Hier wird der Strohmann gebunden (und nicht der Stabaus). Unter fröhlichem Singen, wird mittels Draht eine Konstruktion erstellt, welche sich schon einige Jahre bewährt hat (und wohl auch in den nächsten Jahren zum Einsatz kommen wird!)
Wieviel Stroh gebraucht wird: 27 Bosen!
Der Umzug:
Durch das historische Burg- und Weindorf führt der Umzug, angeführt von der Neuleininger Blaskapelle!
Nach gut einer Stunde ist das Ziel erreicht: Die Richtstätte!
Jetzt hoffen wir auf einen baldigen und schönen Frühling. Wir haben das Nötigste dazu getan und unser Bestes gegeben!
Alle Bilder ©Martin Kluge
mit einem Dankeschön an Frank Dilg, der mich dabei unterstützt hatte!
für Anregungen, Kritik etc. bin ich immer offen.





